Wenn das Bühnenbild lebendig wird
Am 4. und 5. Juni 2026 lädt ArtesMobiles mit "Versuch über die nachhaltige Ordnung merkwürdiger Dinge" zu einer immersiven Theatererfahrung ein. In kleinen Gruppen geht es durch verborgene Räume des Großen Hauses – dorthin, wo Gegenstände lebendig werden.
Wer bestimmt, was fremd ist?
Familiäre Spannungen und kulturelle Konflikte ziehen sich durch das Stück „Das Opferfest“. Aber auch jede Menge kluge und humorvoller Überlegungen über Glauben, Zugehörigkeit und die Frage, wie ein friedlicheres Zusammenleben möglich ist. Regisseur Tanju Girişken im Gespräch mit Dramaturg Tim Kahn
Von Abgründen und (Hass)Liebe
Dramaturgin Julia van der Horst im Gespräch mit Annika Gerhards und Magdalena Stoyanova über ihre Rollen als Violetta Válery und Il Demonio in „La Traviata“.
Der Gang vor die Hunde
Ökonomische Unsicherheit, moralischer Verfall, wachsender Extremismus: Viele gesellschaftliche Krisen, prägen Erich Kästners Roman „Fabian oder Der Gang vor die Hunde“. Regisseurin Jenke Nordalm im Gespräch mit Dramaturg Tim Kahn.
Zwischen Zweifel und Hoffnung
Hauschoreograf Constantin Hochkeppel und Komponist Marco Mlynek im Gespräch mit der Dramaturgin Caroline Rohmer über die Arbeit an der Einsamkeit für das neue Tanz x Physical Theatre-Stück „In the end, I was somehow expected in this world“.
Von Verwandlung und Identität
Die Crossover Produktion „The Addams Family“ ist ein Abend voller Spiel, Witz, Musik, Gesang, Tanz mit allem, was das Theater an Technik und Bühnenzauber zu bieten hat. Dazu zählen auch aufwendige Kostüm- und Maskenbilder. Dramaturg Leonard Lampert im Gespräch mit Kostümbildnerin Kristin Buddenberg.
„Ein gemeinsames Ein- und Ausatmen“
Die Autorin der Uraufführung „Gloria“, Hannah Zufall, spricht mit Dramaturg Tim Kahn über die Verbindung von Geruch und Theater und darüber, wie die Nase unser ganzes Zusammenleben prägt.
„Zoras Träume brauchen Räume“
Anna Huberta Präg, Darstellerin der Zora, im Gespräch über ihre Figur, Gerechtigkeit und Banden. Die Premiere von „Die rote Zora und ihre Bande“ ist am 24.11.2024, auf der Bühne stehen sechs Schauspieler*innen, eine Sängerin und ein Livemusiker. Es wird wild!
Eine Geschichte, die nicht alt wird
Der musikalische Abend "Woyzeck" räumt der Rolle der Marie viel Platz ein. Die Schauspielerinnen Izabella Radić, Zelal Kapçık und Carolin Weber über ihre Zusammenarbeit, weibliche Lebensentwürfe und große Showeinlagen.
Ohne Umwege in die Gegenwart
Dick ist die Blutspur, die sich durch die Familiengeschichte der Tantaliden zieht. Mord türmt sich auf Mord im Kampf um Macht, Herrschaft und Sieg. Was erzählt diese 2.500 Jahre alte Geschichte in der heutigen Zeit? Fragen an Thomas Krupa, Regisseur der „Orestie“, und an den Dramaturgen Tim Kahn.
Ferdinand Keller im Gespräch und auf der Bühne
Ferdinand Keller begeisterte das Publikum im Sommer mit der Hauptrolle in Benjamin Brittens „Curlew River“. Jetzt ist er in drei sehr unterschiedlichen Partien im Stadttheater zu erleben. Ann-Christine Mecke hat mit ihm über seine Aufgaben und ein Musiktheater für die Gegenwart gesprochen.
Einander unter die Haut gehen
Yi-Chun Liu und Sabina Moncys über Verschiebungen der Wahrnehmung und die Arbeit an „Close to you (and think of the song)“
In jeder Ecke stößt man auf Erinnerungen
Von 1996 bis 1999 war Monica Mascus Teil des Ensembles am Stadttheater Gießen. Nun kehrt die Mezzosopranistin als Larina in Tschaikowskis „Eugen Onegin“ als Gast zurück.
Wir können alles sein!
Mezzosopran heißt die Frauenstimmlage zwischen Sopran und Alt. Händels „Xerxes“ verlangt gleich drei Mezzosopranstimmen: für Xerxes, seine Schwester sowie seine Verlobte. Jana Marković (Arsamena) erhält deshalb in dieser Produktion Gesellschaft von Fanny Lustaud (Xerxes) und Polina Artsis (Amastre).
Tanz erzählen
Das Team von „Ghosts – Geister“ über künstlerische Audiodeskription
Stimmen Farbe geben
Ein Gespräch über „Rigoletto“ zwischen Annika Gerhards (Gilda), Grga Peroš (Rigoletto), Michael Ha (Herzog von Mantua) und Dramaturg Christian Förnzler über die Erarbeitung einer der bekanntesten Opernpartien im italienischen Repertoire.
Neue Orte, neue Begegnungen
Die Spielzeit 2022/2023 geht zu Ende – eine gute Gelegenheit für ein Resümee. Vertreter:innen aus Musiktheater, Konzert, Tanz, Schauspiel und Jungem Theater sprechen über Lieblingsmomente der Saison und die Vorfreude auf Kommendes im Herbst.
Auf der Suche nach dem Glück
Mit „Hundepark“ ist aktuell eine Geschichte auf der großen Bühne zu sehen, die von den Versprechen und Risiken der Branche für Eizellenspende und Leihmutterschaft erzählt. Simone Sterr und Jojo Büld im Gespräch über die Romanvorlage und ihre Zusammenarbeit mit vier jungen Gießener Musikerinnen.
Wie es stattdessen sein könnte
Ein Gespräch zwischen Constantin Hochkeppel, Künstlerischer Leiter vom Tanzensemble Gießen, und der Dramaturgin Caroline Rohmer über die Produktion „where we are (at)“, die Zusammenarbeit im neuen Tanzensemble und sein Verständnis des Physical Theatre.
Auf eine Art ein anderer Mensch
Im produktionsbegleitenden Workshop zu „Kriegerin“ arbeiten junge Menschen spielpraktisch zum Thema Gruppenzwang und rechte Gewalt.
Wie zwei Pflanzen
Vladimir Yaskorski, erster Kapellmeister und stellvertretender Generalmusikdirektor, im Gespräch mit Ann-Christine Mecke.
Das röhrende Schicksal
Anna Deyhle, Soloklarinettistin, und Thomas Orthaber, Zweiter Klarinettist des Philharmonischen Orchesters Gießen über eine besondere Stelle in Tschaikowskis 5. Sinfonie, die Kraft des Zusammenspielens und den Klang von zwei Klarinetten unisono
Mach dich hörbar, mach dich laut!
Teilhabe an der Gesellschaft als Grundrecht für alle – und mit „alle“ sind auch junge Menschen gemeint. Ein Beitrag von Mathilde Lehmann.