Blubbern

Hydráos

Physical Theatre von der editta braun company

  • URAUFFÜHRUNG | GASTSPIEL
  • Kleines Haus

Sobald wir ins Gebiet der organischen Natur übertreten, hört für uns alle mechanische Verknüpfung von Ursache und Wirkung auf.
Friedrich Wilhelm Joseph von Schelling

Es atmet, bewegt sich, lebt. Organisch und höchst eigenartig verschlingt es sich ineinander, zieht sich zusammen, kriecht, tänzelt, rollt. Eine Unterwasserfantasie in Grün und Blau von befremdlicher, teils beunruhigender Schönheit: Faszinierende Wesen, vielleicht Pioniere einer neuen Evolution nach dem Untergang der Menschheit, entstehen und vergehen im Körperillusionstheater der editta braun company. Unterstützt von atmosphärischen Kompositionen nehmen drei Tänzerinnen das Publikum mit in eine zugleich urzeitliche und futuristische Welt des sanften Wogens, jenseits von Gut und Böse. Nur reines, pures Leben.

Die editta braun company (e b c) wurde 1989 von der Choreografin Editta Braun in Salzburg gegründet und gehört zu Österreichs wichtigsten freien Kompanien, die zeitgenössischen Tanz und Physical Theatre vereinen und weltweit touren. Hervorgegangen aus dem von Editta Braun und Beda Percht 1982 gegründeten Künstler*innenkollektiv „Vorgänge“, entwickelt die e b c deren außergewöhnliche, aufsehenerregende und früh in Paris ausgezeichnete Form des Bewegungstheaters („Lufus“, 1985) bis heute in ihrer „Luvos“-Reihe mit bislang sechs Stücken fort. Mit der Erforschung dieser besonderen Ästhetik eines rein weiblichen Körpertheaters, das mit dem Aufbau eines regelrechten „Luvos“-Ensembles von auf dieses Bewegungsrepertoire spezialisierten Tänzerinnen einherging, begibt sich die Company weit über die Grenzen des herkömmlichen zeitgenössischen Tanzes und auch des Tanztheaters hinaus. Im Februar 2019 kehrte Editta Braun mit drei Tänzerinnen der  e b c  zurück nach Fanghoumé, einem Dorf im Senegal, wo vor mehr als dreißig Jahren auf Einladung von Germaine Acogny, der Grande Dame des Afrikanischen Tanzes, das Körpertheater „Lufus“ enstanden war. Die dort entwickelte Arbeit ist das Ausgangsmaterial für die neue Produktion „Hydráos“.

Das Gastspiel wird gefördert durch das Österreichische Kulturforum Berlin und von DOTA - Dance on Tour Austria, einem Projekt des Tanzquartier Wien in Kooperation mit dem Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten, sowie gefördert durch das Österreichische Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport, die Stadt Salzburg und das Land Salzburg.


Choreografie & Künstlerische Leitung Editta Braun
Komposition & Arrangements Thierry Zaboitzeff
Lichtdesign Thomas Hinterberger
Dramaturgie Gerda Poschmann-Reichenau

Mit

  • Sonia Borkowicz
  • Wen-Ten Choi-Buttinger
  • Simona Štangová

„Es ist befremdlich, fantastisch und stellenweise unheimlich. Doch die Furcht weicht der Neugierde, was die nächste Figur darstellen könnte, lässt Frau und Mann eintauchen in eine beglückende Aneinanderreihung von ästhetischen Momenten, erstaunt lauschend den meisterhaften Klängen, geschaffen von Thierry Zaboitzeff, dem es gelingt, die Farben Grün und Blau auf eine Weise zu vertonen, dass man nicht genug davon kriegen kann.“ Nachlese, 19.01.2020

„Eine eindrucksvolle Studie über das Leben, das Wachsen und die Widerstände dagegen, über Scheitern und Neuanfang. Eine Evolutionsgeschichte in nur 47 Minuten (…) Ein außergewöhnlicher Abend. (…) Am Ende langer und begeisterter Applaus.“ ovb-online.de, 22.01.2020

„In der Tanzszene ist Nacktheit auf der Bühne längst der Normalfall. Braun schwimmt neuerlich gegen den Strom: In Hydráos tragen die Tänzerinnen Ganzkörperanzüge.“ Salzburger Nachrichten, 17.01.2020


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Tel.: 0641-7957 60/61
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