Familie

Das Opferfest

Schauspiel von Ibrahim Amir
Mit arabischen Übertiteln

  • Premiere 02. Mai 2026
  • Großes Haus

Ich bin Atheist. – Großer Gott.

Ein warmer Sommerabend. Rashid und Sara wollen im Garten ihres Reihenhauses mit ihren drei erwachsenen Kindern das Opferfest feiern. Getrübt wird die Stimmung schnell: Sohn Walid, mit der Vehemenz eines 20-Jährigen gesegnet, findet, sein Vater sei ein „halbherziger Freizeit-Moslem“. Umgekehrt nervt es Rashid, dass sein Jüngster zwar ständig den Koran zitiert, es mit den Bemühungen um eine Lehrstelle aber weniger genau nimmt. Als der älteste Sohn Hasan zwar mit Kind, aber ohne seine Frau dazukommt, findet er seine Ehe-Pause und die Beschneidung seines Sohnes schnell von der halben Familie verhandelt. Damit nicht genug, will Tochter Ranya allen ihren neuen Freund vorstellen: Maximilian – hölzern, humorlos, altklug. Und dann mischt sich auch noch Nachbar Jörg ein, der aus der NS-Vergangenheit seiner Familie kühne Parallelen zu heutigen Fluchtbiografien zieht.
Mit waghalsigem Humor, Mut zum Klischee und ohne Scheu vor Blasphemie findet der Autor Ibrahim Amir die Zutaten für die perfekte Familienkomödie: Guter Wille, unausgesprochene Vorwürfe und Grundsatzdiskussionen theatralen Ausmaßes. Und: einige kluge Überlegungen zu der Frage, wer was sagen darf.


Fr. 15.5.2026
19:30 - 21:00 Uhr - Einführung um 19:00 Uhr | Foyer Großes Haus


Mo. 25.5.2026
18:00 - 19:30 Uhr - Einführung um 17:30 Uhr | Foyer Großes Haus


Fr. 29.5.2026
19:30 - 21:00 Uhr - Einführung um 19:00 Uhr | Foyer Großes Haus


Do. 11.6.2026
19:30 - 21:00 Uhr - 19:00 EINFÜHRUNG | FOYER GH


Sa. 13.6.2026
19:30 - 21:00 Uhr - 19:00 EINFÜHRUNG | FOYER GH


Sa. 20.6.2026
19:30 - 21:00 Uhr - 19:00 EINFÜHRUNG | FOYER GH


Sa. 27.6.2026 - Zum letzten Mal
18:00 - 19:30 Uhr - 17:30 EINFÜHRUNG | FOYER GH

Bühne Turgut Kocaman
Kostüme Lisa Chiara Kohler
Licht Jan Moritz-Bregenzer
Dramaturgie Tim Kahn
Regieassistenz und Abendspielleitung Sophie Löbermann
Ausstattungsassistenz Eliana Beltrán Palacio
Regiehospitanz Jülide Gündoğdu
Inspizienz Matthias Gers, Sorin Mogos
Soufflage Eva-Maria Höckendorff

Mit

„Die Komödie nimmt schnell Fahrt auf. Sie bietet Wortwitz und Ironie, Spott und auch Slapstick“

Gießener Anzeiger

„Die Familienkomödie von Ibrahim Amir hat alles, was ein unterhaltsamer Theaterabend im Idealfall zu bieten hat. Lachsalven und eine phänomenale Überraschung inklusive.“

Gießener Allgemeine Zeitung

„‚Das Opferfest‘ war eine herrlich schräge Familienkomödie und bot beste Unterhaltung durch die pfiffige Inszenierung von Tanju Girişken, die zauberhaft bemalte Bühne von Turgut Kocaman sowie ein mitreißend-komisch agierendes Schauspielensemble.“

Gießener Allgemeine Zeitung

„Anschauen wird dringend empfohlen.“

Gießener Allgemeine Zeitung

"Bizarre Allianzen, wechselnde Frontlinien, pointierte Dialoge: „Das Opferfest“ bietet eigentlich alles, was es für schnelles Boulevardtheater braucht. Und in Gießen auch den einen oder anderen hübschen Running Gag. Wie das Ensemble bei sexistischen oder rassistischen Beleidigungen konsequent den Text vergisst und die bösen Worte der Souffleurin überlässt. Oder wie mangels eines echten Babys ein zusammengeknüllter Mantel als Neugeborenes von Sohn Hasan (Ben Janssen) herumgereicht wird, stellvertretendes Greinen inklusive."

Theater der Zeit



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