Hass

Kriegerin

Nach dem Film von David Wnendt
Für die Bühne bearbeitet von Tina Müller

  • Premiere 11. Februar 2023
  • Kleines Haus
  • Ab 15 Jahren

Fakt dass Gewalt schön ist weil wir sie im Blut haben die Schönheit dessen wenn du alles zerschlägst wenn du die Stichflamme siehst die Leute die rennen die Schreie es ist ein Augenblick der steigt steigt steigt
Nanni Balestrini

Marisa ist rechtsradikal und voller Wut auf alle und alles um sich rum. Svenja versucht, ihrer bürgerlichen Erziehung zu entkommen und will sich Marisas Neonazi-Clique anschließen. Als Marisa in einer Übersprungshandlung eine Gewalttat an einem jugendlichen Asylbewerber verübt und sich ihr Gewissen meldet, kommt ihr Weltbild ins Wanken. Es ist die Geschichte zweier junger Frauen: einer, die in einem rechtsradikalen Umfeld aufwuchs und nach einer Gewalttat nun die Dinge in einem anderen Licht sieht. Und einer zweiten, die währenddessen in die Szene einsteigt. Es ist so leicht, reinzukommen – was führt zum Umdenken und wie kommt man wieder heraus?

Lehrplanrelevante Informationen zu dieser Produktion finden Sie hier.


„Schon zu Beginn ist eine Szenerie zu sehen, die Angst einjagen kann: Neun vermummte Gestalten drängen in den Raum, nur ihre Augen sind durch die Sehschlitze zu erkennen. Dazu aggressive Musik, grelles Licht. Plötzlich ist es still, stockfinster. »Die Kriegerin« ist ein wütendes Jugendtheaterstück nach dem bekannten, 2011 entstandenen Film von David Wnendt über eine jugendliche Neonazi- Gruppe. Präsentiert wird eine explosive Situation, von Regisseurin Mathilde Lehmann temporeich und konfliktorientiert auf die Bühne des Kleinen Hauses gebracht.“

Ulla Hahn-Grimm, Gießener Anzeiger, 14.02.2023

"Das Stück nach dem Film von David Wnendt zeigt, wie Jugendliche in die rechte Szene abrutschen – und wie schwer es ist, ihr wieder zu entkommen. »Die Demokratie ist das Beste, was wir in Deutschland je hatten«. Mit diesem Satz beginnt und beendet Mathilde Lehmann ihre Inszenierung […]. Doch wie kann man es aushalten, wenn nicht die eigene Meinung den Ausschlag zur Entscheidung gibt? Wenn der moralische Halt und eine echte Perspektive im Leben fehlen? Und was tun, wenn rechte Stimmungsmacher Unzufriedenheit in der Gesellschaft ausnutzen? »Kriegerin« zeigt, wie gefährlich eine solche Gemengelage ist.“

Karola Schepp, Gießener Allgemeine, 13.02.2023



Haus der Karten
Theaterkasse + Tickets im Dürerhaus
Kreuzplatz 6, 35390 Gießen

Infos und Karten
Tel.: 0641-7957 60/61
theaterkasse@stadttheater-giessen.de

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