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Echos

Choreografische Werkstatt
Von und mit Tänzer*innen des Ensembles

  • Uraufführung
  • Premiere 12. Juni 2026
  • Kleines Haus

Was bleibt, wenn Bewegungen und Berührungen in unserem Körper nachhallen, wenn Worte verklingen? Welche Spuren hinterlassen Begegnungen und Blicke? Was ergreift uns, wenn uns Erinnerungen und visionäre Bilder im Kopf wie Echos einholen?
In der diesjährigen Choreografischen Werkstatt erarbeiten vier Tänzer*innen des Ensembles eigene Stücke, die als gemeinsamer Abend gezeigt werden. Diesmal nehmen sich zwei Duette das Phänomen des Echos zum Ausgangspunkt, um über Gemeinschaft, Erinnerung und Resonanz nachzudenken.

Länge: ca. 1 Stunde 30 Minuten, inkl. 1 Pause

What remains when movement and touch resonate within our bodies, when words fade? What traces do encounters and glances leave behind? What takes hold of us when memories and visionary images catch up with us like echoes in our minds?
In this year’s Choreographic Workshop, four dancers from the ensemble develop original works that will be presented as a single, collective evening. This time, two duets take the phenomenon of the echo as their starting point to reflect on community, memory, and resonance.

Duration: approx. 1 hour 30 minutes, incl. 1 intermission

Echoes of Solitude
Tanz x Physical Theatre von Magdalena Stoyanova und Borys Jaźnicki

In ihrem feinen Portrait einer Paarbeziehung gehen Magdalena Stoyanova und Borys Jaźnicki sensibel und humorvoll der Frage nach der Verarbeitung eines Verlustes nach. Dabei durchleben sie gemeinsame Erinnerungen eines geteilten Lebens, in dem Vergänglichkeit stete Begleiterin ist.

In their sensitive and humorous portrait of a couple’s relationship, Magdalena Stoyanova and Borys Jaźnicki explore the process of coming to terms with loss. In doing so, they relive shared memories of a life together in which transience is a constant companion.

Ode
Tanz x Performance von Emma Jane Howley und Rose-Marie Lindstrøm

Das kraftvolle Duett von Emma Jane Howley und Rose Marie Lindstrøm lässt Schamaninnen und Hexen aufleben. In ihrer Auseinandersetzung mit dem historischen Blick auf Frauen* ist ein lustvolles und energetisches Plädoyer für den weiblichen Zusammenhalt entstanden, eine Ode an das Dasein, die Körper, Raum und Geschichte überbrückt.

The powerful duet by Emma Jane Howley and Rose Marie Lindstrøm brings shamans and witches to life. In examining historical perspectives on women*, they have created a joyful and energetic celebration of female kinship—an ode to existence that bridges bodies, space, and history.


Sa. 27.6.2026 - Zum letzten Mal
18:00 Uhr - 17:30 EINFÜHRUNG | FOYER KH

Künstlerische Leitung Constantin Hochkeppel
Dramaturgie Leonard Lampert
Produktionsassistenz Julia Rilling
Choreografische Assistenz & Rehearsal Director Beatrice Panero
ECHOES OF SOLITUDE: Konzept, Choreografie & Performance Borys Jaźnicki, Magdalena Stoyanova
ECHOES OF SOLITUDE: Musik Patrick Schimanski
ECHOES OF SOLITUDE: Ausstattung Eliana Beltrán Palacio
ODE: Konzept, Choreografie & Performance Emma Jane Howley, Rose Marie Lindstrøm
ODE: Musik Alto Aria
ODE: Kostüm Freja Riemann
ODE: Bühne Lukas Noll
ODE: Video Sasha Schewelew

Mit

In zwei Duetten zeigen vier Mitglieder des Gießener Ensembles eigene Arbeiten, die zwischen Witz und Ernst, Subtilität und Drama, Stille und Lautstärke variieren und gerade angesichts ihrer Unterschiedlichkeit gut zueinanderpassen.

Gießener Anzeiger

Dabei bauen Stoyanova und Jaźnicki einigen Witz in ihre Darbietung ein. Diese beiden Figuren werden von ihren gemeinsam zu bewältigenden Routinen in die Mangel genommen, was dem Duo Raum für einige komische Momente bietet. Übermüdetes Aufstehen, Zähneputzen, Kaffeetrinken: Es sind die Rituale des Alltags, die diesem Paar längst jede Romantik ausgetrieben haben.

Gießener Anzeiger

Lindstrøm zeigt eine außergewöhnlich intensive Bühnenpräsenz. […] In ihrem Solo verhüllt sie das Gesicht mit den eigenen Haaren, gibt sich dank des großen physischen Einsatzes eher provokant, bleibt dabei anonym, weiblich, sensitiv. Das Energiebündel Howley wartet ab. Dann legt die gebürtige Australierin los, gefühlvoll, aber intensiv. Sie ist bekannt für ihre stilistische Vielseitigkeit, technische Präzision und zeitgenössische Ausdruckskraft. Beiden Frauen gelingt es, ihren Tanz als Werkzeug zu nutzen, um ikonische Figuren emotional umzusetzen. Die Musik von Aria Alto pulsiert mal launisch elektronisch, mal mit straffen, runden Beats, die den Weg zum Grundton mögen, was zum Mitwippen animiert.

Gießener Allgemeine Zeitung

Dann nimmt die Choreografie mächtig Fahrt auf. Und zu den treibenden Rhythmen der dänischen Musikerin Arja Alto entwickeln die beiden Frauen [Rose Marie Lindstrøm und Emma Jane Howley] dynamische, rhythmische, fast schon tranceartige Bewegungen, die bisweilen an tanzende Derwische erinnern. Sie verlassen das schmale, weiße Podest (Bühne: Lukas Noll) und dehnen die eigenen Grenzen fortan räumlich wie geistig aus. Und was vorsichtig und tastend begann, entwickelt sich so zu einem kraftvollen Miteinander, in dem die beiden Tänzerinnen bis zur Verausgabung durch den Bühnenraum springen. Die von ihnen verkörperten Frauenfiguren haben schließlich alle Widerstände überwunden und den Weg ins Offene, ins Freie gefunden.

Gießener Anzeiger



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Essay Echos

Hier erscheint in Kürze ein Beitrag zur Produktion "Echos"


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