Leonard Lampert
Dramaturg
Leonard Lampert, geboren 1996 in Gießen, studierte Musikwissenschaft und Kunstgeschichte in Frankfurt am Main und Graz sowie Dramaturgie an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK). Seine künstlerische Arbeit setzt sich zusammen aus interdisziplinärem Theater, Oper und Tanz, wobei die Sprache, über Text hinaus in Form von körperlicher Expression und Musik, einen besonderen Fokus einnimmt. Verschiedenen Arbeiten in Hospitanzen, in der Produktionsleitung und Regieassistenz führten ihn an die Oper Frankfurt, an das Düsseldorf Festival 2021, an die Oper Halle (Saale) und das Nationaltheater in Zagreb. Darunter gehörten u. a. Zusammenarbeiten mit Regisseur*innen wie Caterina Panti Liberovici („The Medium“), Katharina Kastening („Manru“), sowie dem Regisseur Keith Warner („Ein Traumspiel“). In Zürich bewegte er sich zudem in der freien Theaterszene und wirkte dramaturgisch an einigen Tanzproduktionen mit, darunter die multimediale Tanzoper „Mugen“ des Komponisten Paul Taro Schmidt und der Choreografin Ivana Balabanova. Im April/Mai 2025 war er ebenfalls im Tanzstück „Dham“ der Choreografin Aleksandra Stoliarova involviert und kollaborierte im Juni 2025 mit der Choreografin und Tänzerin Rebeka Mondovics sowie der Musikkünstlerin Noémie Büchi in der Kreation des Tanz-Solos «Folds» beim Kurzstückfestival „Brücki 235“ am Theater Gessnerallee.
Seit der Spielzeit 2025/26 ist Leonard Lampert am Stadttheater Gießen als Dramaturg für Musiktheater und Konzert tätig. Dort war er u. a. Teil der Musical Produktion „The Addams Family“, der Mozartoper „Gärtnerin aus Liebe“ und der Tanzproduktion „Echos“. In der Spielzeit 26/27 übernimmt er dramaturgisch die Deutsche Erstaufführung der Gothic-Oper „Maria de Rudenz“, die Neuproduktion des Musicals „Cabaret“ sowie die konzertante Aufführung der Kinderoper „Der Herzlose Riese“.
Maria de Rudenz
Die Insel Tulipatan
Cabaret
Der herzlose Riese
Ludwig Löwenherz
Echos