Dmitry Lavrov
© Carina Brumari
Der russische Bariton Dmitry Lavrov (Bariton) studierte am Sankt Petersburger Rimski-Korsakow-Konservatorium und vervollständigte seine Ausbildung bei Prof. Vladimir Vaneyev. Von 2011 bis 2014 war Dmitry Lavrov Ensemblemitglied der Deutschen Oper am Rhein, nachdem er dort zuvor dem Opernstudio angehört hatte. Zu seinem Repertoire gehören unter anderem Escamillo, Robert in „Iolanta“, Eugen Onegin, Fürst Andrei Bolkonski in „Krieg und Frieden“, Prinz Afron in „Der goldene Hahn“ und Scarpia. Gastengagements führten ihn u. a. an die Oper Köln, das Theater St. Gallen, das Staatstheater Darmstadt, das Nationaltheater Mannheim, das Mariinski-Theater Moskau und nach Bergen. Seit 2014/15 ist er freischaffend tätig und gastierte an zahlreichen renommierten Opernhäusern im In- und Ausland. Zu seinen wichtigen jüngeren Rollendebüts zählen neben Scarpia auch Posa in „Don Carlos“ am Theater Osnabrück und Giorgio Germont in „La Traviata“ am Theater Koblenz. Als Conte di Luna in „Il Trovatore“ gastierte er am Teatro de la Maestranza in Sevilla und am Staatstheater Braunschweig.
Dmitry Lavrov ist Preisträger mehrerer internationaler Gesangswettbewerbe, darunter des Shtokolov-Wettbewerbs und des Internationalen Irina-Bogacheva-Gesangswettbewerbs. Zudem erhielt er den Emmerich-Smola-Preis und den 2. Preis bei den Pariser Oper Awards.
Am Stadttheater Gießen ist Dmitry Lavrov in der aktuellen Spielzeit als Corrado Waldorf in der der Deutschen Erstaufführung von „Maria de Rudenz“ zu erleben.