Wut

Heartship

Schauspiel von Caren Jeß

  • Premiere 01. May 2026
  • Kleines Haus

Eure Gewalt ist nicht der Eisblock, an dem unser Heartship havariert.

Sara und Ann lernen sich beim Aerobic kennen und könnten unterschiedlicher kaum sein. Die introvertierte, alleinerziehende Ann, die ihre Sorgen eher für sich behält, trifft auf die selbstbewusste, ungebundene Sara. Zwischen ihnen entsteht etwas, das Ann irgendwann zärtlich „Heartship“ nennt. Doch beide tragen Wut in sich: auf sich selbst, ihre Körper und vor allem auf Männer. Die Männer, die zu Tätern werden oder sich vor weiblicher Körperbehaarung ekeln. Während Anns Wut sich gegen sie selbst richtet, entlädt sich Saras jeden Monat in ihrer Spoken Word Performance vor einem Publikum in einer Kneipe namens „Heartship“. Getragen von ihrer Wut, aber auch Mut und Solidarität erheben die beiden Frauen gemeinsam die Stimme und segeln dem Patriarchat entschlossen davon.

Zornig und komisch zugleich untersucht Caren Jeß, was Beziehungen zwischen Frauen jenseits von Freundinnenschaft und romantischer Liebe sein können und wie sich Wut in Aktionismus verwandeln lässt.


Sun 24.5.2026
18:00 - 19:40 h - Einführung um 17:30 Uhr | Foyer Kleines Haus


Sat 30.5.2026
19:00 - 20:40 h - Einführung um 18:30 Uhr | Foyer Kleines Haus


Fri 05.6.2026 - Zum letzten Mal in dieser Spielzeit
20:00 - 21:40 h - 19:30 EINFÜHRUNG | FOYER KH

Bühne Ana Bob
Kostüme Johanna Hofmann
Musik Erik Schoonbeek
Dramaturgie Lena Plumpe

Mit

Sasha Schewelew zeigt das Kammerspiel mit Sensibilität und verfeinertem feministischen Furor. [...] Sie beweist in ihrer Lesart Sinn fürs Timing, einen souveränen Umgang in der Wahl der szenischen Mittel und Sensibilität für Figuren, die sich tastend annähern. Immer wieder einen kleinen Schritt vor und dann erst mal einen zu Seite.“

Nachtkritik.de

„Ana Bob schafft es mit ihrer Simultanbühne, die Annäherung der Frauen und die Enthüllung der Vorgeschichte räumlich zusammenbringen und zugleich dicht ans Publikum zu rücken.“

Nachtkritik.de

Anne-Elise Minetti und Nina Plagens gelingt das Kunststück, diese besondere „Heartship“ der beiden Frauen glaubhaft zu machen. […] Und dass die es schaffen, die erhebliche Masse an Text dieses wortlastigen Stücks, noch dazu mit langen Wortketten voller ophthalmologischer Fachbegriffe, sorgsam zu sprechen, nötig Respekt ab.“

Gießener Allgemeine Zeitung

„In ‚Heartship‘, der neuen, von den beiden Ensemblemitgliedern Nina Plagens und Anne-Elise Minetti exzellent gespielten Schauspielproduktion des Stadttheaters Gießen, entwickelt sich eine Geschichte, die von Widersprüchen der Figuren und Dramatik nur so strotzt. […] Beide gestalten ihre Figuren präzise und emotional glaubhaft.“

Gießener Anzeiger

Thematisierung und Beschreibung sexualisierter Gewalt, Darstellung einer Skin-Picking-Störung (Dermatillomanie)



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