Willie Stark

Portraitfoto von Willie Stark

Willie Stark ist eine interdisziplinäre Künstlerin, die sich zwischen Tanz, Choreografie, Kuratierung und Kulturunternehmertum bewegt. An der Schnittstelle von Urban Dance und zeitgenössischen Tanzpraktiken entwickelt sie als Gründerin und künstlerische Leiterin von Company Stark eine eigenständige künstlerische Sprache, die Bewegung, Stimme, Text und performatives Storytelling miteinander verbindet. Ihre Arbeit setzt sich intensiv mit den politischen und gesellschaftlichen Dringlichkeiten unserer Zeit auseinander und erforscht Fragen von Identität, Geschlecht, intergenerationellen Erzählungen und dem Körper als Ort der Transformation. Mit einem choreografischen Ansatz, der gleichermaßen unmittelbar-körperlich und intellektuell prägnant ist, versteht Stark Tanz nicht nur als künstlerisches Medium, sondern auch als Sprache des Widerstands, der Befreiung und der kollektiven Imagination.
Zu ihren choreografischen Arbeiten zählen „Le monde nous regarde“, „Practice unfolding“ und „EXOTIQUES“, das 2025 für den Kölner Tanztheaterpreis nominiert wurde, ebenso wie „Wombs of Revolution“, „Chapt(her)s“, „Louves“ und „Le bal des masques“. Ihre Arbeiten zeichnen sich durch emotionale Intensität, eine ausgeprägte Körperlichkeit und die Fähigkeit aus, intime Erzählungen mit kollektiven Erfahrungen zu verbinden. Im Laufe der Jahre hat sie mit führenden internationalen Institutionen zusammengearbeitet, darunter FFT Düsseldorf, tanzhaus nrw, LWL-Museum Münster, Kampnagel Hamburg, Philharmonie Liège, PACT Zollverein, BOZAR und Schauspielhaus Dortmund.
Über die Bühne hinaus gestaltet Willie Stark die Kulturlandschaft aktiv durch kuratorische und gemeinschaftsorientierte Initiativen mit. Sie ist Gründerin, Kuratorin und künstlerische Leiterin des Festivals „Tales“ am FFT Düsseldorf sowie von „NEXUS rendez-vous“ in der Alten Feuerwache Köln. Sie gilt weithin als kulturelle Impulsgeberin und als eine der einflussreichsten Persönlichkeiten der internationalen House-Dance-Szene.
Neben ihrer künstlerischen Praxis lehrt sie derzeit an der Universität zu Köln sowie an weiteren Institutionen und trägt damit zum zeitgenössischen Diskurs über Performance und dekoloniale künstlerische Praktiken bei.
Am Stadttheater Gießen kreiert sie die Uraufführung „Au creux de nos mains – In der Höhlung unserer Hände“.


Productions
Au creux de nos mains – In der Höhlung unserer Hände
25.11.2026 / 05.12.2026 / 11.12.2026 / 20.12.2026 / 25.12.2026

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