Mziwamadoda Sipho Nodlayiya

Tenor

Portraitfoto von Mziwamadoda Sipho Nodlayiya

Mziwamadoda Sipho Nodlayiya ist ein südafrikanischer Tenor aus Gugulethu, Kapstadt. Seine musikalische Laufbahn begann im Chorgesang, wo er früh durch sein Talent auf sich aufmerksam machte. 2014 gewann er den ersten Preis in der Tenorkategorie beim South African Choral Eisteddfod. 2015 erhielt er den zweiten Preis beim Solo Development Competition der Western Cape Choral Music Association.
An der South African College of Music der University of Cape Town absolvierte Nodlayiya ein Diplom in Musik mit Schwerpunkt Operngesang und setzte seine Ausbildung im Postgraduiertenstudium bei Professor Patrick Tikolo fort. Seine weitere künstlerische Entwicklung führte ihn nach Deutschland, wo er Mitglied des Internationalen Opernstudios der Hamburgischen Staatsoper war. Dort sang er unter anderem Harry in „La fanciulla del West“, Borsa in „Rigoletto“, den Ersten Gardisten in „Manon“, den Ersten Geharnischten und einen Priester in „Die Zauberflöte“, Hänschen in „Frühlings Erwachen“, den Vierten Knappen in „Parsifal“ sowie den Puppen-Sohn in „Dollhouse“. Darüber hinaus interpretierte er die Partie des Tamino in Mozarts „Die Zauberflöte“ an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Ein weiterer wichtiger Schritt in seiner künstlerischen Laufbahn führte ihn ans Theater St. Gallen in der Schweiz. Dort war er in Jacques Offenbachs „Hoffmanns Erzählungen“ als Nathanael und Spalanzani zu erleben, an der Seite von Rolando Villazón in der Titelpartie. Außerdem ist er in der Produktion von Carlisle Floyds Oper „Susannah“ engagiert.
Wichtige künstlerische Impulse erhielt Nodlayiya zudem in Meisterkursen bei international renommierten Künstlern wie Chris Merritt, Gregory Kunde, Levy Sekgapane, Eyton Pessen und Krassimira Stoyanova. Seit der Spielzeit 2026/27 gehört Mziwamadoda Sipho Nodlayiya zum Musiktheaterensemble des Stadttheaters Gießen. Hier übernimmt er unter anderem die Partien des Nathanael und des Spalanzani in Offenbachs „Hoffmanns Erzählungen“ und des Gastone in Verdis „La Traviata“. Mit seinem Wechsel nach Gießen setzt er seine künstlerische Entwicklung auf der deutschen Opernbühne fort.
 


Productions
La Traviata
10.10.2026 / 01.11.2026 / 12.11.2026

This website is using cookies to provide a good browsing experience

You can decide for yourself which categories you want to allow. Please note that based on your settings, not all functions of the website may be available.

This website is using cookies to provide a good browsing experience

You can decide for yourself which categories you want to allow. Please note that based on your settings, not all functions of the website may be available.

Your cookie preferences have been saved.