„herzkopfüber“ von Simone Saftig erhält Mülheimer KinderStückePreis 2026

„herzkopfüber“ von Simone Saftig in der Inszenierung des Stadttheater Gießen erhält den KinderStückePreis 2026. Einstimmig entschieden wurde dies in einer öffentlichen Jurydebatte am 22. Mai ab 12.45 Uhr von der Jury bestehend aus Dora Schneider, Akın Emanuel Şipal und Lina Wölfel.

Mathilde Lehmann, Leitung Junges Theater am Stadttheater Gießen, begleitete das Gastspiel und war bei der Jurydebatte vor Ort: „Der KinderStückePreis dieses Jahr war ein Wettbewerb voller starker Stücke und berührender Geschichten. Ich freue mich riesig für Simone Saftig und für alle, die an der Uraufführung bei uns mitgewirkt haben. Mich freut aber ganz besonders, dass ein Text ausgezeichnet wurde, eine Autorin ausgezeichnet wurde, inmitten von großartigen Stücken für Junges Publikum. Alle Autor*innen haben wunderbare Geschichten für junge Menschen geschrieben und es freut mich, hier gewesen zu sein und sie sehen und hören zu dürfen.“ kommentiert Mathilde Lehmann die Entscheidung unmittelbar nach Abschluss der Debatte.

Die Entscheidung der Jury fiel einstimmig auf „herzkopfüber“, das damit den mit 15.000 Euro dotierten Mülheimer KinderStückePreis 2026 erhält. In der Begründung hieß es unter anderem:

„Dieses Stück überzeugt komplett durch seine lyrische, poetische Sprache. Es macht sich Gedanken über einen kunstvollen Umgang mit Sprache und lädt aktiv zum Mitdenken und Mitmachen ein.“ (Lina Wölfel)

„Die Figur Zizi ist so toll. Sie ist so überbordend, sie kann nicht richtig rechnen, sie hat Freunde, sie will spielen. Ihre Energie ist einfach toll.“ (Dora Schneider)

„Das Alleinstellungsmerkmal dieses Stücks: Die Sprache ist außer Rand und Band. Alle Stücke kennen ihre Grenze, dieses Stück ist entgrenzt, es entgleist, es sprudelt. Es geht wie ein Knall los und mäandert natürlich auch, ist aber dicht gewoben, voller Einfälle und dabei mit existentieller Tiefe: Das Leid, die Bedrohung, aber das Leben will weiter.“ (Akın Emanuel Şipal)

Stadttheaterintendantin Simone Sterr teilt die große Freude: „Ich freue mich extrem für die Autorin Simone Saftig und für das Haus und finde es großartig, dass diese Produktion in einem einstimmigen Voting den Preis gewonnen hat. Und besonders freue ich mich natürlich für Lilith Borchert, die als junge Spielerin noch in der Ausbildung diese Figur so herausragend verkörpert hat.“

This website is using cookies to provide a good browsing experience

You can decide for yourself which categories you want to allow. Please note that based on your settings, not all functions of the website may be available.

This website is using cookies to provide a good browsing experience

You can decide for yourself which categories you want to allow. Please note that based on your settings, not all functions of the website may be available.

Your cookie preferences have been saved.