Der Geizige
Schauspiel von Molière
- Premiere 17. April 2027
- Großes Haus
Ach, mein armes Geld, mein liebes armes Geld, mein teurer Freund!
Der geizige Harpagon lebt in ständiger Angst, sein Vermögen zu verlieren. Argwöhnisch hütet er es und versteckt sein Geld sogar in einer Kassette im Garten, sodass seine Kinder Élise und Cléante nichts von seinem Reichtum haben. Statt sie zu unterstützen, plant er für beide möglichst gewinnbringende Ehen. Doch Élise und Cléante wollen sich aus der Klammer des Vaters lösen, denn sie lieben Menschen aus bescheidenen Verhältnissen. Als die geliebte Geldkassette plötzlich verschwindet, gerät Harpagons Welt ins Wanken. Verdächtigungen, Intrigen und turbulente Verwechslungen nehmen ihren Lauf.
Molière, bürgerlich Jean Baptiste Poquelin, schrieb das Stück 1668 nach Motiven aus Plautus’ „Aulularia“. Nach der Uraufführung in Paris, in der er selbst die Hauptrolle spielte, wurde es bis zu seinem Tod vielfach gezeigt und zählt heute zu seinen erfolgreichsten Komödien. In Zeiten des späten Kapitalismus entlarvt der Text die groteske Gier nach Besitz und zeichnet zugleich ein zeitloses Bild familiärer Machtkämpfe.
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