Pollesch wäre das nicht passiert

Hessisches Landestheater Marburg
Schauspiel von Anah Filou
Uraufführung

  • Hessische Theatertage 2024
  • Kleines Haus

Wir haben es hier mit einem Versammlungszusammenhang zu tun und dann stellen sich auch immer sofort die ganz großen Fragen, plötzlich, politisch, performativ und so weiter, ich sage nur: Fiktion, und dann sage ich: Faktizität, krass, urkass, urwunderschönkrass.

Wie können wir einander verstehen? Eine große Aufgabe, ob am Bahnhof oder im Theater oder gar dazwischen. Und genau da finden sie sich wieder: HERR WUTTKE, einst Schauspieler in Berlin und im Fernsehen, jetzt hart arbeitend für die Deutsche Bahn und ICH SELBST mit dem Wunsch nach Bewegung. Dann passiert ganz plötzlich etwas. ANNA taucht auf, will eigentlich weg und kommt dann doch woanders an. Alles hängt zusammen, ist Versammlungszusammenhang – mit dem geliebten Publikum und dem geliebten Nebel. Und ein großes Fest. Plötzlich, politisch, performativ. Und immer wieder taucht QUEEN auf, Musik und Königin, die doch die anderen spielen, oder?! Und irgendwann ist gar nicht mehr wichtig, was passiert ist, sondern, dass etwas passieren kann, gemeinsam und immer wieder neu.
Autorin Anah Filou hat es geschafft, mit diesem Stück ein Drama zu schreiben, dessen Figuren sich immer wieder zwischen Bewegung und Bewegungslosigkeit wiederfinden, die sich begegnen und über die wahrgenommene Realität verhandeln – mit einem großen JA zum Verstehenwollen und Verstandenwerden. Mit viel Witz, Charme und Wortspielkunst suchen die Vier nach ihren Berechtigungen. Was sind Voraussetzungen des Handelns und Sprechens, im Leben und auf einer Bühne? Letztlich stranden sie im Bahnhof im Theater im Schwanhof – it’s a kind of magic – und: „Ich verstehe nur Bahnhof“, bekommt plötzlich eine ganz neue Bedeutung.

„Das Schauspielerinnenensemble lässt mit großer sprachlicher Virtuosität und präziser spielerischer Präsenz einen ebenso fantasievollen wie unterhaltsamen Abend entstehen. Geleitet von der Absurdität des Alltäglichen und den Rollen, die uns der Alltag und das Leben aufdrängen, lassen sie den „Versammlungszusammenhang“ Theater facettenreich farbig werden." - Auswahlbegründung der Programmgruppe

Im Rahmen der Hessischen Theatertage 2024.


Regie Romy Lehmann
Bühne und Kostüme Hannah von Eiff
Physical Theater und Körperarbeit Saskia Rudat
Dramaturgie Christin Ihle
Dramaturgische Unterstützung Juliane Hendes
Theaterpädagogik Michael Pietsch
Regieassistenz Thessa Wähmann
Inspizienz Xenia Strauss
Soufflage Jegor Vysotsky

Mit

  • Saskia Boden-Dilling, Mechthild Grabner, Zenzi Huber, Mia Wiederstein



Haus der Karten
Theaterkasse + Tickets im Dürerhaus
Kreuzplatz 6, 35390 Gießen

Infos und Karten
Tel.: 0641-7957 60/61
theaterkasse@stadttheater-giessen.de

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