The British Tenor
Mit Werken von Purcell, Finzi und Britten
- 1. Kammerkonzert des Opernchors
- Foyer
Kaum eine Stimmlage ist in der Musikkultur Großbritanniens so bedeutsam wie die des Tenors. David Maize und Shawn Mlynek rücken sie mit vielfältigen Programm in den Mittelpunkt, das zahlreiche Epochen und Stile durchläuft.
Der Begriff Tenor leitet sich vom lateinischen Verb „tenere“, „halten“, ab. Das Stimmfach bildete sich mit der frühen Mehrstimmigkeit im 13. Jahrhundert heraus, als Tenöre den Cantus firmus intonierten, den »feststehenden Gesang«, also den zentralen melodischen Gedanken mit lang gehaltenen Tönen. Die Gegenstimme, die sich um den Cantus firmus rankte, war dann der Contratenor, meist darüber gesetzt.
Die Tenorlage ist höher als die der durchschnittlichen männlichen Stimme, die, zumindest im globalen Westen, eher in ein Baritonregister fällt. In der Oper wird die männliche Hauptrolle oft durch einen Tenor besetzt
So. 08.11.2026
11:00
Uhr
Haus der Karten
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