Der letzte Himmel: Meine Suche nach Palästina
Lesung und Gespräch mit Alena Jabarine
- Kleines Haus
In ihrem Buch Der letzte Himmel-meine Suche nach Palästina, das im Mai 2025 erschienen ist, erzählt sie von Begegnungen und Erfahrungen, die den Alltag der Menschen in Palästina und Israel sichtbar machen. Sie erinnert sich an eine behütete Kindheit mit buntem Eis, süßen Getränken und warmen Sommerabenden. Erst später wurde ihr bewusst, dass das Haus ihrer Großeltern im heutigen Israel nur wenige Kilometer von den besetzten palästinensischen Gebieten entfernt liegt und eine unsichtbare Grenze zwei sehr unterschiedliche Lebensrealitäten trennt. Jabarine berichtet von Menschlichkeit, Lebensfreude und Zusammenhalt, aber auch von Widerstand und schwierigen Lebensbedingungen der Palästinenser*innen.
Die deutsch‑palästinensische Journalistin setzt sich in ihrer Arbeit intensiv mit ihrer eigenen Geschichte und Verantwortung auseinander. Anfang 2020 zog sie nach Ramallah, um besser zu verstehen, was „Palästina“ für die Menschen bedeutet – für diejenigen, die auf der einen Seite der Mauer leben, und für diejenigen auf der anderen. Und auch, was dieser Ort für ihre eigene Identität bedeutet. Ihre Geschichten eröffnen einen Zugang zu einem Thema, das viele Menschen in Deutschland politisch, gedanklich und emotional stark beschäftigt – besonders diejenigen, die persönlich betroffen sind – und lädt dazu ein, zuzuhören und neue Perspektiven kennenzulernen.
Alena Jabarine erzählt von ihrer Kindheit. Sie wuchs in einer großen und liebevollen Familie auf. Sie erinnert sich an bunte Eisbecher, süße Getränke und warme Sommerabende. Das Haus ihrer Großeltern steht im heutigen Israel. Ganz in der Nähe beginnt das besetzte palästinensische Gebiet. Als Kind wusste Alena nur wenig darüber. Sie spürte nur: Es gibt eine Grenze. Und auf beiden Seiten dieser Grenze leben Menschen sehr unterschiedlich. Sie haben nicht die gleichen Rechte und nicht die gleichen Möglichkeiten.
Im Jahr 2020 zog Alena Jabarine nach Ramallah. Sie wollte verstehen, was „Palästina“ bedeutet – für die Menschen auf beiden Seiten der Mauer. Und auch für sie selbst.
In ihrem Buch erzählt sie von Menschen, von Freude, von Mut und vom Alltag. Sie erzählt auch von Schwierigkeiten und von Widerstand. Ihre Geschichten helfen, die Situation in Israel und Palästina besser zu verstehen.
So. 26.4.2026
18:00
Uhr
Mit
Haus der Karten
Theaterkasse + Tickets im Dürerhaus
Kreuzplatz 6, 35390 Gießen
Infos und Karten
Tel.: 0641-7957 60/61
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